Junge Feigenblätter bedrohen die Armee

Da regen sich Politiker und Bürger auf, dass die Berater von Boston Consulting dem armen VBS-Chef Ueli Maurer für einen Einsatz von zwei Monaten sage und schreibe 1,3 Millionen Franken abknöpfen. Dabei ist dies der übliche Tarif, zu dem jeder grosse Schweizer Konzern jahrein jahraus Unternehmensberater wie McKinsey, Deloitte, PricewaterhouseCoopers oder eben Boston Consulting im Haus hat. Und oft als Feigenblatt benutzt, um die eigene Feigheit zu kaschieren. Aber oft geht vergessen, dass so ein Team aus jungen, unbelasteten, motivierten (weil karrieregeilen) HSG-Absolventen besteht, die vor nichts zurückschrecken. Sie kennen keine Berührungsängste, wenn es ums Sparen geht – denn dafür werden sie bezahlt.

Also lassen wir die Jungs doch mal werkeln. Wer weiss, vielleicht kommen sie zum Schluss, dass die beste Sparübung die Abschaffung der Armee wäre. Dann wären die 1,3 Millionen Franken weiss Gott ein Klacks! Und politisch müsste niemand die Verantwortung übernehmen – die Berater habens ja empfohlen.

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