Wie das mit dem Läckerli-Huus wirklich war

Miriam Blocher fragte gegen Ende 2006 eines Tages ihren Vater und damals (Noch-)Bundesrat Christoph Blocher, was er von der Basler Traditionsfirma Läckerli-Huus halte. „Was meinst du, soll ich das kaufen?“, fragte sie, nachdem sie ihm erklärt hatte, worum es ging. „Klingt gut, nur zu“, sagte er. Worauf sie: „Weisst du, ich habs schon gekauft.“ Seit dem 1. Januar 2007 ist sie dort Chefin und Alleineigentümerin.

Der Hintergrund: Der in die Jahre gekommene Läckerli-Huus-Besitzer Peter Klein hatte seit längerem jemanden für die Geschäftsleitung gesucht. Auch Miriam Blocher wurde angefragt – die studierte Lebensmittelingenieurin war damals für die Obi-Apfelsaft-Produktion von Thurella verantwortlich. Sie lehnte ab, fügte aber an, dass sie die Firma wenn schon kaufen würde. Der Headhunter erzählte dies dem Besitzer, und dieser kam zum Schluss, dass die Idee gar nicht so schlecht sei, weil in seiner Familie nämlich keine Nachfolger in Sicht waren – und verkaufte.

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