Nun sag, wie hältst du’s mit der Luft(waffe)?

Der milliardenschwere Kauf neuer Kampfjets für die Schweizer Armee ist vom Tisch, vorerst. Oder für immer, wenn man der NZZ glaubt. Eine „autonome Sicherheitsproduktion in der dritten Dimension“ sei schon bald nicht mehr machbar, kommentiert das Intelligenzblatt. Will heissen: Die Schweiz müsste – horribile dictu! – mit andern Ländern kooperieren, um den Luftraum zu sichern.

Was der Kommentator nicht erwähnt (vermutlich weil er Polit- und nicht Wirtschaftsjournalist ist): Den Schweizer Unternehmen entgehen fette Gegengeschäfte, die von den Kampfjet-Lieferanten, beziehungsweise von den entsprechenden Herkunftsländern zugesichert waren. Das ist es, was schmerzt. Anderseits könnte die Schweiz die Kampfjet-Milliarden ja auch direkt zur Ankurbelung der heimischen Wirtschaft nutzen, zum Beispiel mit einer verstärkten Förderung nachhaltiger Energieformen. Besser Luft ohne Waffen als Waffen ohne Luft.

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