Das waren noch Zeiten, als die britische Band Supertramp „Breakfast in America“ einspielte. „Take a jumbo across the water – like to see America.” Es war eine Ode an die USA. Damals, 1979, sass Jimmy Carter im Weissen Haus, und die USA galten als Traumziel und Wirtschaftsmacht mit unendlichem Potenzial. Heute sieht das etwas anders aus. Der „double dip“, also eine zweite Rezession, ist kaum mehr abzuwenden. Millionen von Menschen gehts mies. Das wenige Geld, das noch da ist, wird gespart. Dadurch kommt der Motor erst recht ins Stottern. Denn die US-Wirtschaft lebt traditionell vom Konsum. Und von den Tips, den Trinkgeldern: hier zwei Dollar, dort zwei Dollar. Aber auch diese fliessen nicht mehr. Aus dem einst üppigen „Breakfast in America“ mit Eiern und Speck ist ein geschmackloser Filterkaffee „to go“ für einen Dollar geworden. Glücklich, wer sich da noch einen Grande Latte und einen Bagel mit Cream Cheese von Starbucks leisten kann.
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